Loki in der nordischen Mythologie: Riesensohn unter den Asen
Der Mythos in Kürze: Loki, Riesensohn im Kreis der Asen
Loki ist in der nordischen Mythologie der Sohn des Riesen Fárbauti und der Laufey und wird dennoch zu den Asen gezählt. Wo das steht: Snorri Sturluson, Gylfaginning, Kapitel 33, in Karl Simrocks gemeinfreier Übersetzung Die Edda von 1876; Meyers Konversations-Lexikon von 1888 hält fest, dass er „zwar nicht vom Asengeschlecht“ war.
Steckbrief Loki: Definition, Rolle, Verwandtschaft und Quellen
| Merkmal | Angabe mit Fundstelle |
|---|---|
| Mythologie | nordische Mythologie; zu den Asen gezählt, aus dem Geschlecht der Jötunn (Gylfaginning 33, S. 267) |
| Rolle | Fremdzuschreibungen der Ausgabe: „Verlästerer der Götter“, „Anstifter alles Betrugs“ (Gylfaginning 33) |
| Eltern | Fárbauti, in der Ausgabe „Farbauti“; Laufey oder Nal (Gylfaginning 33, S. 267) |
| Brüder | Bileistr, Helblindi (Gylfaginning 33) |
| Frau und Sohn | Sigyn; Nari oder Narwi (Gylfaginning 33) |
| Kinder mit Angrboða | Fenrir, Jörmungandr, Hel (Gylfaginning 34, S. 267) |
| Sleipnir | selbst in Stutengestalt geboren (Gylfaginning 42, S. 276) |
| Bezug zu Baldur | Loki spricht die Schuld an Baldurs Tod aus (Ögisdrecka 28, S. 76) |
| Leitmerkmal | Gestaltwandel; sechs belegte Gestalten |
| Ende | Fesselung; bei Ragnarök unter den Angreifern (Gylfaginning 51, S. 292-293) |
| Hauptquellen | Simrock 1876; Meyers 1888, Band 10, S. 880 |
Der Mythos: Das Wortgefecht in Ögis Halle

Das Lied, das die altnordische Überlieferung Lokasenna nennt, steht in Karl Simrocks Ausgabe von 1876 unter dem Titel „9. Ögisdrecka“ mit dem Untertitel „Ögirs Trinkgelag“; dass beide Titel dasselbe Lied meinen, sagt Simrock in seinen eigenen Anmerkungen. Die Prosa-Einleitung setzt die Szene: Ögir bereitet den Asen ein Gastmahl, Loki erschlägt den Diener Funafengr, und die Asen schütteln ihre Schilde und verfolgen ihn in den Wald. Loki kehrt zurück, und aus dem Gastmahl wird ein Rededuell: Er antwortet Eldir, Bragi, Odhin, Idun, Gefion, Frigg, Freyja, Niördr, Tyr, Freyr, Beyggwir, Heimdal, Skadi, Sif und Beyla, jedem einzeln, 65 Strophen lang. Erst mit Thôr kommt das Ende: Viermal, in den Strophen 57, 59, 61 und 63, steht dessen Drohformel „Schweig, unreiner Wicht, sonst soll mein Hammer Miölnir den Mund dir schließen“, und in Strophe 64 weicht Loki: „Nun wend ich mich weg: dir weich ich allein, denn ich zweifle nicht, daß du zuschlägst.“
„Ein will ich treten in Ögis Hallen,
Karl Simrock (Übersetzer), Die Edda, Stuttgart 1876, „9. Ögisdrecka“ (Lokasenna), Strophe 3, S. 72. Schreibung und Zeilenfall der Ausgabe sind beibehalten.
Selber dieß Gelag zu sehn.
Schimpf und Schande schaff ich den Asen
Und mische Gift in ihren Meth.“

Baldurs Tod und die Fesselung Lokis
Den Anlass erzählt Gylfaginning 49: Loki erfährt bei Frigg vom Mistiltein, reicht ihn dem blinden Hödur und weist ihm das Ziel; der Schuß trifft Baldur, „daß er todt zur Erde fiel“. Im Lied Ögisdrecka spricht Loki die Schuld selbst aus: „So bin ich Schuld, daß du nicht mehr schauen wirst Baldur reiten zum Rath der Götter“. Die Fesselung kündigt Skadi in Strophe 49 an, bevor sie geschieht. Vollzogen wird sie in der Schlussprosa desselben Liedes: Loki nimmt die Gestalt eines Lachses an und entspringt in den Waßerfall Franangr; die Asen fangen ihn und binden ihn mit den Gedärmen seines Sohnes Nari, während der andere Sohn Narfi in einen Wolf verwandelt wird. Skadi hängt eine Giftschlange über sein Antlitz, Sigyn hält eine Schale unter die Gifttropfen, und Loki windet sich so stark, „daß die ganze Erde zitterte. Das wird nun Erdbeben genannt.“

Namensformen: Loki und Loptr in der Überlieferung
Die Überlieferung führt zwei Namen für dieselbe Gestalt: In der Gylfaginning heißt es: „Sein Name ist Loki oder Loptr“. Die Form Loptr steht auch im Lied Ögisdrecka, aus Lokis eigenem Mund: „Durstig komm ich in diese Halle, Loptr den langen Weg“, und in Gefions Rede; das Wortregister der Ausgabe verzeichnet beide Einträge. Eine Deutung des Namens geben die hier zitierten gemeinfreien Ausgaben nicht; diese Seite ergänzt keine. Belegt ist dagegen ein anderer Zug: Loki wird durchgehend nach der Mutter benannt, als „Laufeyjas Sohn“ in Ögisdrecka 52, in Gylfaginning 42, zweimal in Gylfaginning 49 und in „Aus der Skalda“ 61.
Attribute und Merkmale: sechs belegte Verwandlungen
Das Leitmerkmal dieser Gestalt ist der Gestaltwandel; als Gestaltwandler ist Loki sechsfach belegt.
- Stute: Loki begegnet dem Hengst Swadilfari und gebiert ein graues Füllen mit acht Füßen.
- Altes Weib: „Da ging er zu Frigg nach Fensal in Gestalt eines alten Weibes“ und erfragt die einzige Pflanze, die Baldur nicht verschont hat.
- Riesenweib Thöck: Es verweigert die Trauer um Baldur; die Ausgabe selbst bleibt vorsichtig: „Man meint, daß dieß Loki, Laufeyjas Sohn, gewesen sei.“
- Lachs: doppelt belegt, in Gylfaginning 50 und in der Schlussprosa der Ögisdrecka.
- Fliege: am Blasebalg und am Augenlid; derselbe Abschnitt endet mit dem zugenähten Mund und dem Riemen Wartari.
- Falke: in Bragarœdhur 56 mit Freyjas Falkengewand, in „Aus der Skalda“ 60 mit Friggs Falkenhemde; beide Stellen stehen in derselben Ausgabe.
- Dazu Odhins Vorwurf im Wortgefecht: Loki sei acht Winter „Milchende Kuh und Mutter“ gewesen.
Herkunft: Sohn eines Riesen, Blutsbruder Odins
Die vollständige Herkunftsangabe steht in Gylfaginning 33: Lokis Vater ist der Riese Fárbauti, den die Ausgabe „Farbauti“ schreibt, seine Mutter heißt Laufey oder Nal, seine Brüder sind Bileistr und Helblindi, seine Frau Sigyn, ihr Sohn Nari oder Narwi. Dieselbe Stelle zählt ihn trotz der Herkunft aus dem Geschlecht der Jötunn zu den Asen und nennt zugleich die Doppelrolle: „Er brachte die Asen in manche Verlegenheit; doch half er ihnen oft auch durch seine Klugheit wieder heraus.“ Meyers Konversations-Lexikon von 1888 bestätigt die Abstammung unabhängig. Die einzige belegte Bindung an Odin ist keine Verwandtschaft, sondern die Blutmischung: Im Ögisdrecka heißt es: „Gedenkt dir, Odhin, wie in Urzeiten wir das Blut mischten beide?“; Meyers spricht von „Blutbrüderschaft“. Die heutige Zusammenfassung nennt Loki deshalb Blutsbruder Odins, ein Wort, das in keiner der beiden Ausgaben wörtlich steht. Wie diese Herkunft in das Gefüge der Überlieferung gehört, zeigt der Überblick zur nordischen Mythologie.
Verwandtschaft und Bezüge: Angrboðas Kinder, Sleipnir, Baldur
- Angrboða: In der Gylfaginning heißt es: „Angurboda hieß ein Riesenweib in Jötunheim: mit der zeugte Loki drei Kinder“; Simrock und Meyers schreiben Angurboda, diese Seite führt die Namensform Angrboða. Meyers deutet den Namen als „Angstbotin“.
- Die drei Kinder: das erste ist der Wolf Fenrir, bei Simrock der Fenriswolf; das zweite die Midgardschlange Jörmungandr; das dritte seine Tochter Hel.
- Die Folgen: Die Götter werfen die Schlange in die tiefe See, Hel nach Niflheim; der Wolf wächst bei den Asen auf und wird gefesselt. Gangleri urteilt: „Wahrlich, üble Kinder zeugte Loki, und dieß ganze Geschlecht ist furchtbar.“
- Sleipnir: kommt auf anderem Weg in diese Reihe: Loki gebiert das achtbeinige Pferd Sleipnir selbst in Stutengestalt, ohne Angrboða.
- Baldur: an den Tod Baldurs ist Loki durch die eigene Aussage im Lied gebunden.
Die heutige Zusammenfassung nennt Loki nach diesen Angaben Vater der Ungeheuer; überliefert ist im Ögisdrecka die Einzelbezeichnung „Vater des Wolfs“.
Wo das steht: Ausgabe, Kapitel und Strophe
Alle Stellen nach Karl Simrock, Die Edda, Stuttgart 1876, sofern nicht anders angegeben.
| Motiv | Werk | Kapitel bzw. Strophe | Ausgabe, Seite |
|---|---|---|---|
| Wortgefecht in Ögis Halle | Ögisdrecka (Lokasenna) | 9. Lied, 65 Strophen | Simrock 1876, S. 71-81 |
| Titelgleichheit „Ögisdrecka“/„Lokasenna“ | Simrock, Anmerkungen zur Ausgabe | — | S. 392 |
| Blutmischung mit Odhin | Ögisdrecka | Strophe 9 | S. 73 |
| Beiname „Vater des Wolfs“ | Ögisdrecka | Strophe 10 | S. 73 |
| Baldur-Schuld | Ögisdrecka | Strophe 28 | S. 76 |
| Ankündigung der Strafe | Ögisdrecka | Strophe 49 | S. 79 |
| Fesselung I | Ögisdrecka | Schlussprosa | S. 81 |
| Fesselung II | Gylfaginning | Kapitel 50 | S. 289-290 |
| Fesselung III | Völuspâ | Strophen 38-39 | S. 8 |
| Anlass: Baldurs Tod | Gylfaginning | Kapitel 49 | S. 286-289 |
| Sechs Verwandlungen | Gylfaginning; Aus der Skalda; Bragarœdhur | Kap. 42, 49, 50; 60, 61; 56 | S. 275-306 |
| Verwandlung Falke: Freyjas Falkengewand / Friggs Falkenhemde | Bragarœdhur; Aus der Skalda | Kapitel 56; Kapitel 60 | S. 297; S. 304 |
| Abstammung | Gylfaginning | Kapitel 33 | S. 267 |
| Rolle: Fremdzuschreibungen „Verlästerer der Götter“, „Anstifter alles Betrugs“ | Gylfaginning | Kapitel 33 | S. 267 |
| Kinder mit Angrboða | Gylfaginning | Kapitel 34 | S. 267 |
| Namensformen Loki, Loptr | Gylfaginning; Register; Ögisdrecka | Kapitel 33; Strophen 6 und 19 | S. 267, 72, 74 |
| Verwechslungsfälle | Gylfaginning; Völuspâ | Kap. 10, 45-47; Str. 50 | S. 255, 278-285, 10 |
| Rolle bei Ragnarök | Gylfaginning | Kapitel 51 | S. 292-293 |
| Zweiter Lexikonbeleg | Meyers Konversations-Lexikon 1888 | Stichwort „Loke“ | Band 10, S. 880 |
| Beiname „Laufeyjas Sohn“, durchgehend Mutter-Benennung | Ögisdrecka; Gylfaginning; Aus der Skalda | Str. 52; Kap. 42; Kap. 49 zweimal; Kap. 61 | S. 79; S. 276; S. 286, 289; S. 305 |
| Folgen: Schlange ins Meer, Hel nach Niflheim, Wolf gefesselt | Gylfaginning | Kapitel 34 | S. 267-270 |
| Feuer-Deutung: Simrocks Vermutung, Forschungsmeinung 19. Jh. | Simrock, Anmerkungen zur Ausgabe | — | S. 393 |
| Thors Abstammung von Odin und Jörd, zur Abgrenzung von Loki | Gylfaginning | Kapitel 9 | S. 255 |
| Nörwi/Narfi, Vater der Nacht, nur namensgleich mit Lokis Sohn | Gylfaginning | Kapitel 10 | S. 255 |
| Odhins Vorwurf im Wortgefecht: „Milchende Kuh und Mutter“ | Ögisdrecka | Strophe 23 | S. 75 |
Einen Überblick über die Ausgaben, Übersetzer und Bearbeitungsstände gibt die Seite zu den verwendeten Edda-Ausgaben.
Hinweis zur Methode: Die Fesselung liegt in mehr als einer Fassung vor. Gylfaginning 50 (S. 290) erzählt sie umgekehrt zur Schlussprosa der Ögisdrecka: Dort werden Lokis Söhne Wali und Narwi gefangen, Wali wird in Wolfsgestalt verwandelt und zerreißt Narwi, und dessen Därme binden Loki; die Völuspâ 38-39 (S. 8) ist der älteste und knappste Zeuge desselben Motivs. Die Schreibweisen folgen der zitierten Ausgabe: Simrock und Meyers schreiben „Angurboda“ und „Farbauti“, während diese Seite die Namensformen Angrboða und Fárbauti führt; und innerhalb derselben Ausgabe stehen zwei Eigentümerinnen des Falkengewands, Freyja und Frigg.
Die Feuer-Deutung des 19. Jahrhunderts
Neben der Überlieferung steht eine Deutung, die aus dem 19. Jahrhundert stammt und als solche kenntlich bleiben muss. Meyers Konversations-Lexikon nennt Loke 1888 „in der nord. Mythologie die Personifikation des Feuers, aber mehr in seiner verderblichen Richtung“. Dieselbe Linie vermutet eine weitere zeitgenössische Deutung: Loki sei mit Ögirs Dienern in Streit geraten, weil er der neue Gott des Feuers sei. Beides ist Forschungsmeinung ihrer Zeit und ausdrücklich keine Angabe der Überlieferung. Wer sie wiedergibt, nennt deshalb ihren Ort mit: das Lexikon von 1888 und die Anmerkungen der Ausgabe von 1876, nicht das Lied und nicht die Gylfaginning.
Was das heute bedeutet: Rezeption und die Grenze zur Überlieferung
Was in diesem Abschnitt steht, ist Deutung und Nachleben, nicht der überlieferte Mythos. Bekannt ist der Name heute vor allem durch die Marvel-Serie und ihren Darsteller Tom Hiddleston; diese Seite gibt deren Handlung nicht wieder und bewertet sie nicht. Festzuhalten ist, dass die Gestalt der Überlieferung und die Serienfigur zwei verschiedene Entitäten sind, und der Unterschied lässt sich an belegten Stellen zeigen. Zur Herkunft: Gylfaginning 33 nennt den Riesen Fárbauti als Vater; ein Sohn Odins ist Loki dort nicht, und ein Bruder Thors ebenso wenig, denn Thor ist Sohn Odins und der Erdgöttin Jörd. Zur Verwandtschaft: Die drei Kinder mit Angrboða stehen in Gylfaginning 34, Sleipnir dagegen in Gylfaginning 42. Zum Ausgang: Die Fesselung steht in der Schlussprosa der Ögisdrecka, die Rolle bei Ragnarök in Gylfaginning 51. Wer die Serie mit der Überlieferung vergleicht, hat damit die Stellen, an denen der Vergleich nachprüfbar wird.
Nicht zu verwechseln mit: Logi, Utgardloki und Nörwi
Im Wettessen bei Utgardloki tritt Loki gegen „Einen, Logi geheißen“ an und verliert; die Auflösung nennt Logi „das Wildfeuer“. Wie nah die Namen liegen, zeigt die Ausgabe selbst: Dieselbe Völuspâ-Strophe steht zweimal mit verschiedenem Namen, im Liedtext „sie steuert Loki“ (Völuspâ 50, S. 10), im Zitat innerhalb der Gylfaginning 51 „und Logi steuert“ (S. 293); welche Lesart die richtige ist, entscheidet diese Seite nicht. Utgardloki ist der Riese und Gastgeber jener Fahrt, nicht dieselbe Figur. Und der Riese Nörwi oder Narfi, der Vater der Nacht, ist nur namensgleich mit Lokis Sohn Nari oder Narwi. Loptr schließlich ist eine Namensform derselben Gestalt, keine zweite Figur; die Form Hveðrungr ist im Register der Ausgabe nicht als Loki-Name belegt.
Leserfragen zu Loki
Ist Loki ein Sohn von Odin?
Nein. Gylfaginning 33 nennt den Riesen Fárbauti als Vater und Laufey oder Nal als Mutter; die einzige belegte Bindung an Odin ist die Blutmischung.
Ist Loki ein böser Gott?
Die Ausgabe gibt nur Fremdzuschreibungen wieder: In der Gylfaginning heißt es „Verlästerer der Götter“, „Anstifter alles Betrugs“, und im selben Kapitel die Doppelrolle: „doch half er ihnen oft auch durch seine Klugheit wieder heraus.“
Sind Odin und Loki Brüder?
Nein. Belegt ist die Blutsbrüderschaft: Im Ögisdrecka heißt es „wie in Urzeiten wir das Blut mischten beide“, bei Meyers 1888 „Blutbrüderschaft“; Lokis Brüder heißen laut Gylfaginning Bileistr und Helblindi.
Was für Kräfte hat Loki?
Die Quellen sprechen nicht von Kräften, sondern von Gestalten: Stute, altes Weib und Riesenweib, Lachs, Fliege und Falke.
Was für ein Gott ist Loki?
Gylfaginning 33 zählt ihn zu den Asen, nennt ihn aber Sohn eines Riesen. Meyers 1888 schreibt: Loke „war zwar nicht vom Asengeschlecht, doch vor uralter Zeit in Blutbrüderschaft mit Odin und unter die Asen aufgenommen“.
Ist Loki wirklich Thors Bruder?
Nein. Thor ist laut Gylfaginning Kapitel 9 Sohn Odins und der Erdgöttin Jörd; Loki ist laut Gylfaginning Kapitel 33 Sohn Fárbautis und der Laufey.
Quellen und Ausgaben
- Karl Simrock (Übersetzer, 1802-1876), Die Edda, 6. Auflage, J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart 1876; gemeinfrei, Wikisource-Transkription im Bearbeitungsstand „fertig“. Leitausgabe dieser Seite.
- Snorri Sturluson, Verfasser der Snorra-Edda; benutzt in Simrocks Übersetzung von 1876: Gylfaginning, Bragarœdhur, „Aus der Skalda“.
- Ältere Edda in derselben Ausgabe: Ögisdrecka (Lokasenna), S. 71-81; Völuspâ, S. 8-10; dazu Register und Erläuterungen, S. 392-393.
- Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage, Band 10 (1888), S. 880, Stichwort „Loke“; gemeinfrei.
- Auswahlregel: Zitiert werden ausschließlich gemeinfreie Ausgaben und deren Transkriptionen, keine modernen kritischen Editionen (§ 70 UrhG).