Odin: Bedeutung, Mythos und Quellen der nordischen Überlieferung
Der Mythos in Kürze: Odin und seine Bedeutung
Odin ist die zentrale Gottheit der nordischen Mythologie: die Überlieferung nennt ihn Allvater, weil er aller Götter Vater sei, und Walvater, weil die auf dem Walplatz Gefallenen zu ihm kommen. Wo das steht: Snorri Sturluson, Gylfaginning, Kapitel 3 und 20, zitiert nach Karl Simrocks gemeinfreier Übersetzung Die Edda von 1876.
Odin im Steckbrief: Definition, Rolle, Attribute und Quellen
| Merkmal | Angabe mit Fundstelle |
|---|---|
| Mythologie | nordische Mythologie, Asengeschlecht (Gylfaginning Kap. 9, S. 255) |
| Rolle und Beinamen | Allvater (Kap. 3, S. 250); Walvater, Hangagott, Haptagott, Farmagott (Kap. 20, S. 262) |
| Attribute | Speer Gungnir (Kap. 51, S. 292); die Raben Hugin und Munin (Kap. 38, S. 273); das achtbeinige Pferd (Kap. 15, S. 259) |
| Sitz | Asgard, Hochsitz Hlidskialf (Kap. 9, S. 254-255); Walaskialf (Kap. 17, S. 261) |
| Verwandtschaft | Frigg als Gemahlin und Stammmutter des Asengeschlechts (Kap. 9, S. 255; Kap. 20, S. 262) |
| Gefolge | Walküren, in jeden Kampf gesandt (Kap. 36, S. 271); Einherier in Walhall (Kap. 20, S. 262) |
| Hauptquellen | Snorri Sturluson, Gylfaginning (Prosa-Edda); Hávamál und Völuspá der Lieder-Edda |
| Ausgabe dieser Seite | Karl Simrock, Die Edda, 1876, gemeinfrei |
Der Mythos: Odins Auge an Mimirs Brunnen und neun Nächte am Weltenbaum

Zwei Szenen prägen das Bild dieses Gottes als Suchenden nach Wissen, und sie stehen an zwei verschiedenen Stellen der Überlieferung. Die eine spielt an einer der Wurzeln der Weltenesche, dort, wo Mimirs Brunnen liegt: in ihm sind, wie es in der Gylfaginning heißt, Weisheit und Verstand verborgen. Allvater kommt und verlangt einen Trunk daraus, und er erhält ihn erst, als er sein Auge zum Pfand setzt. Wo das steht: Gylfaginning, Kapitel 15; belegt wird die Szene dort mit einer Strophe der Völuspá, die altnordisch als Strophe 28 und in Simrocks Völuspâ als Strophe 21 und 22 gezählt wird. Simrock übersetzt diese Zeile in der Gylfaginning anders als in seiner eigenen Völuspâ, weshalb beim Zitieren anzugeben ist, aus welchem der beiden Texte die Fassung stammt.
Die andere Szene erzählt der Gott in der Hávamál von sich selbst: neun Nächte hängt er am windigen Baum, vom Speer verwundet und sich selbst geweiht, ohne Brot und ohne Met, bis er die Runen aufnimmt; danach folgen neun Hauptlieder und ein Trunk aus dem Met Odhrörir, und er gedeiht und gewinnt Erkenntnis. Den Baum benennt die Strophe nicht; sie sagt nur, man könne ihm nicht ansehen, aus welcher Wurzel er sproß. Wo das steht: Hávamál, bei Simrock 1876 die Strophen 139 bis 142. Der Augenpfand steht in der Gylfaginning (Kap. 15), das Selbstopfer allein in der Hávamál.

„Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum
Karl Simrock (Übersetzer), Die Edda, 1876, Hâvamâl, Strophe 139, dort als „Odhins Runenlied“ Strophe 1, S. 55. Schreibweise der Ausgabe beibehalten.
Neun lange Nächte,
Vom Sper verwundet, dem Odhin geweiht,
Mir selber ich selbst,
Am Ast des Baums, dem man nicht ansehn kann
Aus welcher Wurzel er sproß.“

Namensherkunft: Odin, Wodan und Wotan als Formen desselben Namens
Odin, Wodan und Wotan sind Formen desselben Namens, und die Wortgeschichte ist im Wörterbuch nachlesbar. Das Etymologische Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer führt den Namen im Eintrag „Wut“ an eine appellativische Wortfamilie heran: althochdeutsch und mittelhochdeutsch wuot „heftige Gemütserregung, Raserei“, altnordisch ōðr „Erregtheit, Dichtkunst“, altenglisch wōþ „Ton, Stimme, Dichtung“, gotisch bezeugt wōds „wütend, besessen“, germanisch *wōda-, dazu lateinisch vātēs „Weissager, Seher“. Das ist die sprachliche Grundlage der Deutung „der Erregte“ oder „der Inspirierte“; eine rekonstruierte germanische Namensform nennt diese Seite nicht, weil sie in den geprüften Quellen nicht belegt ist. Die älteste deutschsprachige Bezeugung der Namensform steht im zweiten Merseburger Zauberspruch, der den Gott zweimal „uuodan“ nennt; die Handschrift liegt in Merseburg und stammt aus dem 9. oder 10. Jahrhundert. Die Handschrift schreibt zusammen („endeuuodan“), weshalb Transkriptionen die Wortabstände entweder zeilengenau belassen oder ausdrücklich normalisieren. Dass Wotan und Odin derselbe Gott sind, hält dasselbe Wörterbuch im Eintrag „Mittwoch“ fest: in germanischer Interpretation wird der römische Mercur mit Wotan, Odin identifiziert. Schon Meyers Konversations-Lexikon von 1888 führt die drei Formen nebeneinander, allerdings als Forschungsstand von 1888.
Attribute: der Speer Gungnir, die Raben Hugin und Munin, der Hochsitz Hlidskialf
- Der Speer Gungnir: In der Gylfaginning heißt es: „Zuvorderst reitet Odhin mit dem Goldhelm, dem schönen Harnisch und dem Spieß, der Gungnir heißt“. Simrock schreibt dort „Spieß“, nicht „Speer“.
- Die Raben Hugin und Munin: In der Gylfaginning heißt es: „Hugin und Munin müßen jeden Tag über die Erde fliegen“; der Text nennt Odin an dieser Stelle „Rabengott“.
- Das achtbeinige Pferd: In der Gylfaginning heißt es: „Sleipnir, das beste, hat Odhin: es hat acht Füße“, dieselbe Fundstelle wie der Augenpfand.
- Der Hochsitz Hlidskialf: in der Burg Asgard, die mitten in der Welt errichtet wird, steht der Hochsitz, von dem aus der Gott alle Welten übersieht; Kapitel 17 nennt denselben Sitz im Saal Walaskialf.

Symbole Vegvísir und Valknut: die rechtliche Einordnung nach §86a StGB
Mit Odin werden zwei Zeichen in Verbindung gebracht: der Vegvísir, oft Wikinger-Kompass genannt, und der Valknut. Zu Herkunft, Alter und Bedeutung beider Zeichen liegt im geprüften Quellenbestand dieser Seite keine Fundstelle vor; ohne Fundstelle behauptet diese Seite dazu nichts. Unmittelbar am Zeichen gilt die Rechtslage: Einzelne Zeichen wurden historisch von verfassungswidrigen Organisationen vereinnahmt, und ihre Verwendung als Kennzeichen solcher Organisationen ist nach §86a StGB strafbar, der dafür Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vorsieht. Erfasst sind Kennzeichen verbotener Parteien und Vereinigungen, nicht germanische Zeichen als solche. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hält in „Rechtsextremismus: Symbole, Zeichen und verbotene Organisationen“ (Stand: September 2022) fest, dass im Nationalsozialismus verwendete Runenzeichen germanischen Ursprungs sind und adaptierte Zeichen in ihrem ursprünglichen Kontext straffrei sein können; die Sozialadäquanzklausel (§86 Abs. 4 StGB in Verbindung mit §86a Abs. 3 StGB) trägt die historische und sprachliche Darstellung. Das ist eine Einordnung und keine Rechtsberatung. Außerhalb Deutschlands gilt anderes Recht: in Österreich das Abzeichengesetz 1960 (§1 Abs. 1 Verbot, §2 Abs. 1 Ausnahme für Druckwerke ohne Gutheißen) und daneben das Symbole-Gesetz; in der Schweiz ist das Verwenden nach geltendem Recht nur strafbar, wenn zugleich für die Ideologie geworben wird, und das geplante Verbot (Botschaft des Bundesrats vom 19. Juni 2026, Ordnungsbusse 200 Franken) ist noch nicht in Kraft. Herkunft, Vereinnahmung und rechtlichen Rahmen der Zeichen behandelt die Seite Runen und Zeichen: Herkunft, Vereinnahmung und rechtlicher Rahmen.
Verwandtschaft und Gefolge: Frigg, Walhall und die Walküren
- Frigg, die Gemahlin: In der Gylfaginning heißt es: „Seine Hausfrau heißt Frigg, Fiörgwins Tochter, und von ihrem Geschlecht ist der Stamm entsprungen, den wir das Asengeschlecht nennen“. Kapitel 20 ergänzt, sie wisse aller Menschen Geschick. Ihre eigene Seite: Frigg, die Gemahlin Odins.
- Walhall und der Beiname Walvater: Die auf dem Walplatz Fallenden werden in Walhall und Wingolf aufgenommen und heißen dort Einherier. Mehr dazu auf der Seite Walhall, die Halle der Einherier.
- Die Walküren: In der Gylfaginning heißt es: „Diese heißen Walküren. Odhin sendet sie zu jedem Kampf. Sie wählen die Fallenden und walten des Sieges“. Weiter auf der Seite Walküren im Gefolge Odins.
- Das achtbeinige Pferd: belegt in Kapitel 15, derselben Stelle wie der Augenpfand; eigene Seite: Odins achtbeiniges Pferd.
- Thor: Der Donnergott führt eine eigene Seite: Thor, der Donnergott. Eine belegte Verwandtschaftsaussage zwischen ihm und Odin enthält das geprüfte Quellenmaterial dieser Seite nicht.
- Überblick: Die Übersicht der nordischen Mythologie ordnet Figuren, Orte und Texte dieses Themenkreises ein.
Wo das steht: Ausgabe, Kapitel und Strophe
| Aussage | Werk | Ausgabe und Übersetzer | Kapitel bzw. Strophe, Seite |
|---|---|---|---|
| Augenpfand an Mimirs Brunnen | Gylfaginning (Prosa-Edda) | Simrock 1876 | Kap. 15, S. 258-259 |
| dort zitierte Strophe | Völuspá | altnordische Zählung; Simrock 1876 | Str. 28 bzw. Völuspâ 21-22 |
| Selbstopfer am Weltenbaum | Hávamál | Simrock 1876 | Str. 139-142, S. 55-56 |
| Hugin und Munin, „Rabengott“ | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 38, S. 273 |
| das achtbeinige Pferd | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 15, S. 259 |
| Allvater und die zwölf Namen | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 3, S. 250 |
| Walvater, Hangagott, Einherier | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 20, S. 262 |
| Frigg als Gemahlin | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 9, S. 255; Kap. 20, S. 262 |
| Asgard und Hlidskialf | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 9, S. 254-255 |
| Speer Gungnir | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 51, S. 292 |
| Walküren | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 36, S. 271 |
| Älteste deutschsprachige Bezeugung des Namens („uuodan“) | Merseburger Zaubersprüche | Handschrift Merseburg, Domkapitel | Cod. 136, fol. 85r |
| Odin, Wuotan, Wodan als dieselbe Gottheit (historischer Lexikonbeleg) | Meyers Konversations-Lexikon | 4. Auflage, 1888 | Band 12, S. 328 |
| ein allen germanischen Völkern gemeinsamer Gott | Meyers Konversations-Lexikon | 4. Auflage, 1888 | Band 12, S. 328 |
| Hochsitz auch als Walaskialf benannt (Saal) | Gylfaginning | Simrock 1876 | Kap. 17, S. 261 |
Welche Ausgaben, Übersetzer und Bearbeitungsstände hinter diesen Angaben stehen, führt die Übersicht der Edda-Quellen im Einzelnen.
Hinweis zur Zählung: Dieselbe Strophe trägt je nach Ausgabe eine andere Nummer. Die Hänge-Strophe ist altnordisch die 138, bei Simrock 1876 die 139, bei Thorpe 1907 als eigenes Gedicht „Odin’s Rune-song“ die 140 und bei Bellows die 139. Wer den ganzen Block nennt, nennt vier Strophen: altnordisch 138-141, bei Simrock 139-142, bei Thorpe 140-143, bei Bellows 139-142. Wenn Sie eine Strophennummer weitergeben, nennen Sie deshalb die Ausgabe dazu; auf dieser Seite steht sie an jeder Fundstelle.
Was das heute bedeutet: der Wochentag und die Rezeption
Von Odin ist im heutigen Sprachgebrauch vor allem eine Spur geblieben, und sie steht im Kalender. Das Etymologische Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer hält im Eintrag „Mittwoch“ fest, dass die christlich geprägte deutsche Bildung eine ältere heidnische Bezeichnung ablöste, die in niederländisch woensdag, englisch Wednesday und schwedisch onsdag erhalten blieb, eigentlich „Tag des Gottes Wotan beziehungsweise Odin“; Vorbild war der römische dies Mercurii. Die gelehrte Rezeption lässt sich ebenfalls datieren: Meyers Konversations-Lexikon führt Odin 1888 als „ein allen germanischen Völkern gemeinsamer Gott“. Das ist der Forschungsstand von 1888 und nicht der heutige. In Film, Serie und Comic der Gegenwart tritt die Figur ebenfalls auf; konkrete Aussagen über einzelne Werke, Rollen oder Handlungen macht diese Seite erst, wenn dafür eine geprüfte Fundstelle vorliegt. Deutung und Überlieferung bleiben getrennt: was im Mythos-Abschnitt steht, stammt aus den genannten Ausgaben, was hier steht, ist Nachleben.
Abgrenzung: Odin, Wotan, Wodan und was sie unterscheidet
Nicht zu verwechseln sind die drei Namensformen: Odin ist die altnordische Form, Wodan die altsächsisch und althochdeutsch bezeugte, die der zweite Merseburger Zauberspruch als „uuodan“ schreibt, und Wotan die jüngere hochdeutsche Schreibvariante derselben Gottheit. Gemeint ist in allen drei Fällen derselbe Gott, und das ist keine moderne Gleichsetzung: Meyers Konversations-Lexikon führt 1888 den Eintrag „Odin (nord. Odhinn, althochd. Wuotan, sächs. Wodan)“, und das Etymologische Wörterbuch bindet Wotan und Odin über den Wochentagsnamen aneinander, wie es der Abschnitt zur Namensherkunft weiter oben zeigt. Zu unterscheiden sind außerdem die Begriffsrahmen: nordische Mythologie steht für die Überlieferung der Edda-Texte, von denen diese Seite handelt; germanische Mythologie ist der weitere Rahmen, der hier nur zur Abgrenzung genannt wird und nicht als Hauptbegriff dieser Seite dient.
Leserfragen zu Odin
Was bedeutet der Name Odin?
Der Name gehört zu einer Wortfamilie, die das Etymologische Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer im Eintrag „Wut" verzeichnet: althochdeutsch wuot „heftige Gemütserregung", altnordisch ōðr „Erregtheit, Dichtkunst", germanisch *wōda-, dazu lateinisch vātēs „Weissager, Seher". Daraus ergibt sich die Deutung „der Erregte" oder „der Inspirierte".
Was für ein Gott ist Odin?
Die Gylfaginning nennt ihn Allvater, weil er aller Götter Vater sei, und Walvater, weil die auf dem Walplatz Gefallenen als Einherier in Walhall aufgenommen werden; an der Rabenstelle heißt er „Rabengott". Ausgabe: Simrock 1876.
Wie heißt Odin bei den Germanen?
Der zweite Merseburger Zauberspruch, die älteste deutschsprachige Bezeugung, nennt ihn zweimal „uuodan". Meyers Konversations-Lexikon von 1888 stellt die Formen Odhinn, Wuotan und Wodan nebeneinander.
Sind Wodan und Odin das Gleiche?
Ja. Das Etymologische Wörterbuch hält im Eintrag „Mittwoch" fest, dass Mercur in germanischer Interpretation mit Wotan, Odin identifiziert wird; die Formen unterscheiden sich sprachlich und zeitlich, nicht in der Person. Ausführlich steht das in den Abschnitten zur Namensherkunft und zur Abgrenzung.
In welcher Strophe steht Odins Selbstopfer?
Das hängt von der Ausgabe ab: bei Simrock 1876 in den Strophen 139 bis 142, in der altnordischen Zählung 138 bis 141, bei Thorpe 1907 als eigenes Gedicht 140 bis 143, bei Bellows 139 bis 142.
Quellen und Ausgaben
- Snorri Sturluson, Gylfaginning, in: Karl Simrock (Übersetzer), Die Edda, 1876, gemeinfrei; dort auch Hâvamâl und Völuspâ. Leitausgabe dieser Seite.
- Benjamin Thorpe (Übersetzer), Edda 1866, Ausgabe 1907: abweichende Strophenzählung.
- Bellows (Übersetzer), The Poetic Edda, Hovamol: abweichende Strophenzählung.
- Altnordische Zählung der Hávamál-Strophen nach der Ausgabe Guðni Jónssons.
- Wolfgang Pfeifer, Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, Einträge „Wut“ und „Mittwoch“ (Digitalisat im DWDS).
- Merseburger Zaubersprüche, Handschrift Merseburg, Domkapitel Cod. 136, fol. 85r.
- Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage, Band 12, 1888, S. 328.
- Bundesamt für Verfassungsschutz, Rechtsextremismus: Symbole, Zeichen und verbotene Organisationen, Stand: September 2022.
- §86a StGB, §86 Abs. 4 StGB und §70 UrhG in der geltenden Fassung.
- Zitiert werden ausschließlich gemeinfreie Ausgaben; moderne kritische Editionen unter dem Leistungsschutz des §70 UrhG werden nicht verwendet.