Odin: Bedeutung, Mythos und Quellen der nordischen Überlieferung

Odin mit Trinkhorn sitzt neben Gunnlöd, die nach einem großen Gefäß greift, Buchillustration von 1888
Johannes Gehrts, 1888, gemeinfrei. Odin mit Trinkhorn neben Gunnlöd vor einem großen Gefäß; Illustration mit dem Quellentitel „Odin (Óðinn) with Gunnlöd" aus der bei archive.org geführten Ausgabe (archive.org/details/walhallgermanisc1888dahn).

Der Mythos in Kürze: Odin und seine Bedeutung

Odin ist die zentrale Gottheit der nordischen Mythologie: die Überlieferung nennt ihn Allvater, weil er aller Götter Vater sei, und Walvater, weil die auf dem Walplatz Gefallenen zu ihm kommen. Wo das steht: Snorri Sturluson, Gylfaginning, Kapitel 3 und 20, zitiert nach Karl Simrocks gemeinfreier Übersetzung Die Edda von 1876.

Odin im Steckbrief: Definition, Rolle, Attribute und Quellen

MerkmalAngabe mit Fundstelle
Mythologienordische Mythologie, Asengeschlecht (Gylfaginning Kap. 9, S. 255)
Rolle und BeinamenAllvater (Kap. 3, S. 250); Walvater, Hangagott, Haptagott, Farmagott (Kap. 20, S. 262)
AttributeSpeer Gungnir (Kap. 51, S. 292); die Raben Hugin und Munin (Kap. 38, S. 273); das achtbeinige Pferd (Kap. 15, S. 259)
SitzAsgard, Hochsitz Hlidskialf (Kap. 9, S. 254-255); Walaskialf (Kap. 17, S. 261)
VerwandtschaftFrigg als Gemahlin und Stammmutter des Asengeschlechts (Kap. 9, S. 255; Kap. 20, S. 262)
GefolgeWalküren, in jeden Kampf gesandt (Kap. 36, S. 271); Einherier in Walhall (Kap. 20, S. 262)
HauptquellenSnorri Sturluson, Gylfaginning (Prosa-Edda); Hávamál und Völuspá der Lieder-Edda
Ausgabe dieser SeiteKarl Simrock, Die Edda, 1876, gemeinfrei

Der Mythos: Odins Auge an Mimirs Brunnen und neun Nächte am Weltenbaum

Odin mit breitem Hut hält am Brunnen der Weisheit eine Trinkschale, ihm gegenüber Mimir, Farblithografie aus einer Sagensammlung von 1903
Robert Engels, 1903, gemeinfrei. Odin am Brunnen der Weisheit mit der Trinkschale; Farblithografie aus Adolf Lange, Deutsche Götter- und Heldensagen, B. G. Teubner, Leipzig 1903, S. 44.

Zwei Szenen prägen das Bild dieses Gottes als Suchenden nach Wissen, und sie stehen an zwei verschiedenen Stellen der Überlieferung. Die eine spielt an einer der Wurzeln der Weltenesche, dort, wo Mimirs Brunnen liegt: in ihm sind, wie es in der Gylfaginning heißt, Weisheit und Verstand verborgen. Allvater kommt und verlangt einen Trunk daraus, und er erhält ihn erst, als er sein Auge zum Pfand setzt. Wo das steht: Gylfaginning, Kapitel 15; belegt wird die Szene dort mit einer Strophe der Völuspá, die altnordisch als Strophe 28 und in Simrocks Völuspâ als Strophe 21 und 22 gezählt wird. Simrock übersetzt diese Zeile in der Gylfaginning anders als in seiner eigenen Völuspâ, weshalb beim Zitieren anzugeben ist, aus welchem der beiden Texte die Fassung stammt.

Die andere Szene erzählt der Gott in der Hávamál von sich selbst: neun Nächte hängt er am windigen Baum, vom Speer verwundet und sich selbst geweiht, ohne Brot und ohne Met, bis er die Runen aufnimmt; danach folgen neun Hauptlieder und ein Trunk aus dem Met Odhrörir, und er gedeiht und gewinnt Erkenntnis. Den Baum benennt die Strophe nicht; sie sagt nur, man könne ihm nicht ansehen, aus welcher Wurzel er sproß. Wo das steht: Hávamál, bei Simrock 1876 die Strophen 139 bis 142. Der Augenpfand steht in der Gylfaginning (Kap. 15), das Selbstopfer allein in der Hávamál.

Seite 55 aus Karl Simrocks Edda-Übersetzung von 1876 mit dem Gedicht „Odhins Runenlied" aus dem Hávamál, in dem Odin von seinem Runenerwerb erzählt.
Karl Simrock, 1876, gemeinfrei. Druckseite 55 der Leitausgabe Die Edda, 6. Auflage, Stuttgart 1876, mit der Überschrift „Odhins Runenlied“ und der Strophe 139; das anschließend wiedergegebene Zitat stammt von diesem Blatt.

„Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum
Neun lange Nächte,
Vom Sper verwundet, dem Odhin geweiht,
Mir selber ich selbst,
Am Ast des Baums, dem man nicht ansehn kann
Aus welcher Wurzel er sproß.“

Karl Simrock (Übersetzer), Die Edda, 1876, Hâvamâl, Strophe 139, dort als „Odhins Runenlied“ Strophe 1, S. 55. Schreibweise der Ausgabe beibehalten.
Odin reitet mit Speer und wehendem Mantel auf dem achtbeinigen Pferd, Buchillustration aus einer englischen Edda-Ausgabe von 1908
W. G. Collingwood, 1908, gemeinfrei. Odin reitet auf dem achtbeinigen Pferd; Illustration aus The Elder or Poetic Edda, übersetzt von Olive Bray, 1908, S. 238.

Namensherkunft: Odin, Wodan und Wotan als Formen desselben Namens

Odin, Wodan und Wotan sind Formen desselben Namens, und die Wortgeschichte ist im Wörterbuch nachlesbar. Das Etymologische Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer führt den Namen im Eintrag „Wut“ an eine appellativische Wortfamilie heran: althochdeutsch und mittelhochdeutsch wuot „heftige Gemütserregung, Raserei“, altnordisch ōðr „Erregtheit, Dichtkunst“, altenglisch wōþ „Ton, Stimme, Dichtung“, gotisch bezeugt wōds „wütend, besessen“, germanisch *wōda-, dazu lateinisch vātēs „Weissager, Seher“. Das ist die sprachliche Grundlage der Deutung „der Erregte“ oder „der Inspirierte“; eine rekonstruierte germanische Namensform nennt diese Seite nicht, weil sie in den geprüften Quellen nicht belegt ist. Die älteste deutschsprachige Bezeugung der Namensform steht im zweiten Merseburger Zauberspruch, der den Gott zweimal „uuodan“ nennt; die Handschrift liegt in Merseburg und stammt aus dem 9. oder 10. Jahrhundert. Die Handschrift schreibt zusammen („endeuuodan“), weshalb Transkriptionen die Wortabstände entweder zeilengenau belassen oder ausdrücklich normalisieren. Dass Wotan und Odin derselbe Gott sind, hält dasselbe Wörterbuch im Eintrag „Mittwoch“ fest: in germanischer Interpretation wird der römische Mercur mit Wotan, Odin identifiziert. Schon Meyers Konversations-Lexikon von 1888 führt die drei Formen nebeneinander, allerdings als Forschungsstand von 1888.

Attribute: der Speer Gungnir, die Raben Hugin und Munin, der Hochsitz Hlidskialf

  • Der Speer Gungnir: In der Gylfaginning heißt es: „Zuvorderst reitet Odhin mit dem Goldhelm, dem schönen Harnisch und dem Spieß, der Gungnir heißt“. Simrock schreibt dort „Spieß“, nicht „Speer“.
  • Die Raben Hugin und Munin: In der Gylfaginning heißt es: „Hugin und Munin müßen jeden Tag über die Erde fliegen“; der Text nennt Odin an dieser Stelle „Rabengott“.
  • Das achtbeinige Pferd: In der Gylfaginning heißt es: „Sleipnir, das beste, hat Odhin: es hat acht Füße“, dieselbe Fundstelle wie der Augenpfand.
  • Der Hochsitz Hlidskialf: in der Burg Asgard, die mitten in der Welt errichtet wird, steht der Hochsitz, von dem aus der Gott alle Welten übersieht; Kapitel 17 nennt denselben Sitz im Saal Walaskialf.
Odin sitzt mit dem Speer auf dem Thron, begleitet von zwei Raben und zwei Wölfen, Buchillustration aus einem Mythologie-Handbuch von 1874
Ludwig Pietsch, 1874, gemeinfrei. Odin mit Speer, zwei Raben und zwei Wölfen auf dem Thron; Tafel XXXV aus Alexander Murray, Manual of Mythology, London 1874.

Symbole Vegvísir und Valknut: die rechtliche Einordnung nach §86a StGB

Mit Odin werden zwei Zeichen in Verbindung gebracht: der Vegvísir, oft Wikinger-Kompass genannt, und der Valknut. Zu Herkunft, Alter und Bedeutung beider Zeichen liegt im geprüften Quellenbestand dieser Seite keine Fundstelle vor; ohne Fundstelle behauptet diese Seite dazu nichts. Unmittelbar am Zeichen gilt die Rechtslage: Einzelne Zeichen wurden historisch von verfassungswidrigen Organisationen vereinnahmt, und ihre Verwendung als Kennzeichen solcher Organisationen ist nach §86a StGB strafbar, der dafür Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vorsieht. Erfasst sind Kennzeichen verbotener Parteien und Vereinigungen, nicht germanische Zeichen als solche. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hält in „Rechtsextremismus: Symbole, Zeichen und verbotene Organisationen“ (Stand: September 2022) fest, dass im Nationalsozialismus verwendete Runenzeichen germanischen Ursprungs sind und adaptierte Zeichen in ihrem ursprünglichen Kontext straffrei sein können; die Sozialadäquanzklausel (§86 Abs. 4 StGB in Verbindung mit §86a Abs. 3 StGB) trägt die historische und sprachliche Darstellung. Das ist eine Einordnung und keine Rechtsberatung. Außerhalb Deutschlands gilt anderes Recht: in Österreich das Abzeichengesetz 1960 (§1 Abs. 1 Verbot, §2 Abs. 1 Ausnahme für Druckwerke ohne Gutheißen) und daneben das Symbole-Gesetz; in der Schweiz ist das Verwenden nach geltendem Recht nur strafbar, wenn zugleich für die Ideologie geworben wird, und das geplante Verbot (Botschaft des Bundesrats vom 19. Juni 2026, Ordnungsbusse 200 Franken) ist noch nicht in Kraft. Herkunft, Vereinnahmung und rechtlichen Rahmen der Zeichen behandelt die Seite Runen und Zeichen: Herkunft, Vereinnahmung und rechtlicher Rahmen.

Verwandtschaft und Gefolge: Frigg, Walhall und die Walküren

  • Frigg, die Gemahlin: In der Gylfaginning heißt es: „Seine Hausfrau heißt Frigg, Fiörgwins Tochter, und von ihrem Geschlecht ist der Stamm entsprungen, den wir das Asengeschlecht nennen“. Kapitel 20 ergänzt, sie wisse aller Menschen Geschick. Ihre eigene Seite: Frigg, die Gemahlin Odins.
  • Walhall und der Beiname Walvater: Die auf dem Walplatz Fallenden werden in Walhall und Wingolf aufgenommen und heißen dort Einherier. Mehr dazu auf der Seite Walhall, die Halle der Einherier.
  • Die Walküren: In der Gylfaginning heißt es: „Diese heißen Walküren. Odhin sendet sie zu jedem Kampf. Sie wählen die Fallenden und walten des Sieges“. Weiter auf der Seite Walküren im Gefolge Odins.
  • Das achtbeinige Pferd: belegt in Kapitel 15, derselben Stelle wie der Augenpfand; eigene Seite: Odins achtbeiniges Pferd.
  • Thor: Der Donnergott führt eine eigene Seite: Thor, der Donnergott. Eine belegte Verwandtschaftsaussage zwischen ihm und Odin enthält das geprüfte Quellenmaterial dieser Seite nicht.
  • Überblick: Die Übersicht der nordischen Mythologie ordnet Figuren, Orte und Texte dieses Themenkreises ein.

Wo das steht: Ausgabe, Kapitel und Strophe

AussageWerkAusgabe und ÜbersetzerKapitel bzw. Strophe, Seite
Augenpfand an Mimirs BrunnenGylfaginning (Prosa-Edda)Simrock 1876Kap. 15, S. 258-259
dort zitierte StropheVöluspáaltnordische Zählung; Simrock 1876Str. 28 bzw. Völuspâ 21-22
Selbstopfer am WeltenbaumHávamálSimrock 1876Str. 139-142, S. 55-56
Hugin und Munin, „Rabengott“GylfaginningSimrock 1876Kap. 38, S. 273
das achtbeinige PferdGylfaginningSimrock 1876Kap. 15, S. 259
Allvater und die zwölf NamenGylfaginningSimrock 1876Kap. 3, S. 250
Walvater, Hangagott, EinherierGylfaginningSimrock 1876Kap. 20, S. 262
Frigg als GemahlinGylfaginningSimrock 1876Kap. 9, S. 255; Kap. 20, S. 262
Asgard und HlidskialfGylfaginningSimrock 1876Kap. 9, S. 254-255
Speer GungnirGylfaginningSimrock 1876Kap. 51, S. 292
WalkürenGylfaginningSimrock 1876Kap. 36, S. 271
Älteste deutschsprachige Bezeugung des Namens („uuodan“)Merseburger ZaubersprücheHandschrift Merseburg, DomkapitelCod. 136, fol. 85r
Odin, Wuotan, Wodan als dieselbe Gottheit (historischer Lexikonbeleg)Meyers Konversations-Lexikon4. Auflage, 1888Band 12, S. 328
ein allen germanischen Völkern gemeinsamer GottMeyers Konversations-Lexikon4. Auflage, 1888Band 12, S. 328
Hochsitz auch als Walaskialf benannt (Saal)GylfaginningSimrock 1876Kap. 17, S. 261

Welche Ausgaben, Übersetzer und Bearbeitungsstände hinter diesen Angaben stehen, führt die Übersicht der Edda-Quellen im Einzelnen.

Hinweis zur Zählung: Dieselbe Strophe trägt je nach Ausgabe eine andere Nummer. Die Hänge-Strophe ist altnordisch die 138, bei Simrock 1876 die 139, bei Thorpe 1907 als eigenes Gedicht „Odin’s Rune-song“ die 140 und bei Bellows die 139. Wer den ganzen Block nennt, nennt vier Strophen: altnordisch 138-141, bei Simrock 139-142, bei Thorpe 140-143, bei Bellows 139-142. Wenn Sie eine Strophennummer weitergeben, nennen Sie deshalb die Ausgabe dazu; auf dieser Seite steht sie an jeder Fundstelle.

Was das heute bedeutet: der Wochentag und die Rezeption

Von Odin ist im heutigen Sprachgebrauch vor allem eine Spur geblieben, und sie steht im Kalender. Das Etymologische Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer hält im Eintrag „Mittwoch“ fest, dass die christlich geprägte deutsche Bildung eine ältere heidnische Bezeichnung ablöste, die in niederländisch woensdag, englisch Wednesday und schwedisch onsdag erhalten blieb, eigentlich „Tag des Gottes Wotan beziehungsweise Odin“; Vorbild war der römische dies Mercurii. Die gelehrte Rezeption lässt sich ebenfalls datieren: Meyers Konversations-Lexikon führt Odin 1888 als „ein allen germanischen Völkern gemeinsamer Gott“. Das ist der Forschungsstand von 1888 und nicht der heutige. In Film, Serie und Comic der Gegenwart tritt die Figur ebenfalls auf; konkrete Aussagen über einzelne Werke, Rollen oder Handlungen macht diese Seite erst, wenn dafür eine geprüfte Fundstelle vorliegt. Deutung und Überlieferung bleiben getrennt: was im Mythos-Abschnitt steht, stammt aus den genannten Ausgaben, was hier steht, ist Nachleben.

Abgrenzung: Odin, Wotan, Wodan und was sie unterscheidet

Nicht zu verwechseln sind die drei Namensformen: Odin ist die altnordische Form, Wodan die altsächsisch und althochdeutsch bezeugte, die der zweite Merseburger Zauberspruch als „uuodan“ schreibt, und Wotan die jüngere hochdeutsche Schreibvariante derselben Gottheit. Gemeint ist in allen drei Fällen derselbe Gott, und das ist keine moderne Gleichsetzung: Meyers Konversations-Lexikon führt 1888 den Eintrag „Odin (nord. Odhinn, althochd. Wuotan, sächs. Wodan)“, und das Etymologische Wörterbuch bindet Wotan und Odin über den Wochentagsnamen aneinander, wie es der Abschnitt zur Namensherkunft weiter oben zeigt. Zu unterscheiden sind außerdem die Begriffsrahmen: nordische Mythologie steht für die Überlieferung der Edda-Texte, von denen diese Seite handelt; germanische Mythologie ist der weitere Rahmen, der hier nur zur Abgrenzung genannt wird und nicht als Hauptbegriff dieser Seite dient.

Leserfragen zu Odin

Was bedeutet der Name Odin?

Der Name gehört zu einer Wortfamilie, die das Etymologische Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer im Eintrag „Wut" verzeichnet: althochdeutsch wuot „heftige Gemütserregung", altnordisch ōðr „Erregtheit, Dichtkunst", germanisch *wōda-, dazu lateinisch vātēs „Weissager, Seher". Daraus ergibt sich die Deutung „der Erregte" oder „der Inspirierte".

Die Gylfaginning nennt ihn Allvater, weil er aller Götter Vater sei, und Walvater, weil die auf dem Walplatz Gefallenen als Einherier in Walhall aufgenommen werden; an der Rabenstelle heißt er „Rabengott". Ausgabe: Simrock 1876.

Der zweite Merseburger Zauberspruch, die älteste deutschsprachige Bezeugung, nennt ihn zweimal „uuodan". Meyers Konversations-Lexikon von 1888 stellt die Formen Odhinn, Wuotan und Wodan nebeneinander.

Ja. Das Etymologische Wörterbuch hält im Eintrag „Mittwoch" fest, dass Mercur in germanischer Interpretation mit Wotan, Odin identifiziert wird; die Formen unterscheiden sich sprachlich und zeitlich, nicht in der Person. Ausführlich steht das in den Abschnitten zur Namensherkunft und zur Abgrenzung.

Das hängt von der Ausgabe ab: bei Simrock 1876 in den Strophen 139 bis 142, in der altnordischen Zählung 138 bis 141, bei Thorpe 1907 als eigenes Gedicht 140 bis 143, bei Bellows 139 bis 142.

Quellen und Ausgaben

  • Snorri Sturluson, Gylfaginning, in: Karl Simrock (Übersetzer), Die Edda, 1876, gemeinfrei; dort auch Hâvamâl und Völuspâ. Leitausgabe dieser Seite.
  • Benjamin Thorpe (Übersetzer), Edda 1866, Ausgabe 1907: abweichende Strophenzählung.
  • Bellows (Übersetzer), The Poetic Edda, Hovamol: abweichende Strophenzählung.
  • Altnordische Zählung der Hávamál-Strophen nach der Ausgabe Guðni Jónssons.
  • Wolfgang Pfeifer, Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, Einträge „Wut“ und „Mittwoch“ (Digitalisat im DWDS).
  • Merseburger Zaubersprüche, Handschrift Merseburg, Domkapitel Cod. 136, fol. 85r.
  • Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage, Band 12, 1888, S. 328.
  • Bundesamt für Verfassungsschutz, Rechtsextremismus: Symbole, Zeichen und verbotene Organisationen, Stand: September 2022.
  • §86a StGB, §86 Abs. 4 StGB und §70 UrhG in der geltenden Fassung.
  • Zitiert werden ausschließlich gemeinfreie Ausgaben; moderne kritische Editionen unter dem Leistungsschutz des §70 UrhG werden nicht verwendet.